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Warum?

Das maligne Melanom

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In Österreich erkranken jährlich ca. 1.280 Personen an malignem Melanom und etwa 280 sterben daran.
Weltweit erkranken pro Jahr ca. 160.000 Menschen an malignem Melanom und ca. 40.000 sterben daran.

Das maligne Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt, ist ein hochgradig bösartiger Tumor der Pigmentzellen. Er neigt dazu, früh Metastasen über Lymph- und Blutbahnen zu streuen und ist die am häufigsten tödlich verlaufende Hautkrankheit mit weltweit stark steigender Anzahl an Neuerkrankungen. (Quelle Wikipedia)

In Österreich treten pro Jahr rund 10-15 neue Melanome pro 100.000 Einwohner auf, wobei die Häufigkeit in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen hat. In Ländern mit stärkerer Sonneneinstrahlung, wie etwa Australien, tritt das Melanom der Haut wesentlich häufiger auf als bei uns (bis zu 40 neue Melanome jährlich pro 100.000 Einwohner).

Die beste Möglichkeit der Therapie besteht nach wie vor in der Früherkennung und chirurgischen Entfernung des Tumors. Bei bereits angetretenen Metastasierung ist aber jede Chemotherapie hilflos, was auch bei dem 6. Weltkongress über Melanom in Vancouver, September 2005 (6th World Congress on Melanoma) mit Enttäuschung bestätigt wurde.

1983 bemerkte der in Österreich renommierte Melanomspezialist Prof. Dr. Peter Wodniansky auf Grund seiner Erfahrung mit Ukrain bei der Behandlung von Patienten mit metastasierenden Melanomen, dass dieses Medikament das Leben der Patienten retten kann. So war es nicht verwunderlich, dass er es als seine Pflicht ansah, das Gesundheitsministerium davon in Kenntnis zu setzen. (Link) Er berichtete von seinem guten Resultat und ersuchte, das Potential von Ukrain in einer klinischen Studie zu überprüfen. Leider ist dies bis heute nicht geschehen, obwohl der Arzneimittelbeirat des Gesundheitsministeriums eine Klinische Studie mit Ukrain bei Melanompatienten bewilligt hat.

Nach seiner Teilnahme am 6. Weltkongress für Melanom hat sich Dr. Nowicky im Dezember 2005 an den renommierten Prof. Hubert Pehamberger mit der Bitte gewendet, eine klinische Studie mit Ukrain bei malignem Melanom zu veranlassen.Auch dieser Versuch blieb erfolglos. (Link)

Vielen Melanompatienten, bei welchen die Krankheit schon gestreut hat, war es bewusst, dass sie von der konventionellen Chemotherapie nicht profitieren können. Jene Patienten, von denen einige auf Grund multipler Metastasen schon als hoffnungslose Fälle galten und die sich für eine Ukrain Therapie entschieden haben, leben jahrelang ohne Rezidive.

Warum wird seitens der Forschung und des Gesundheitsministeriums nicht auf solche bemerkenswerte Erfolge reagiert?

Xeroderma Pigmentosum

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Wien, 05.03.2009

Xeroderma pigmentosum ist eine seltene Erkrankung der Haut. Sie beruht auf einem genetischen Defekt. DNA Reparaturenzyme sind mutiert und können die von den UV-Strahlen ausgelösten DNA Veränderungen nicht mehr reparieren. Die Folge sind maligne Hautkrebsformen (z.B. Melanome), die bei den meist betroffenen Kindern innerhalb des ersten Lebensjahrzehnts zum Tod führen.

Xeroderma pigmentosum ist eine sehr seltene Krankheit, regional unterschiedlich liegt die Häufigkeit zwischen 1:40.000 (Japan) und 1:250.000 (USA); in den USA leben ungefähr 250 Menschen mit dokumentierter XP, in Deutschland etwa 50, die meisten davon sind Kinder.

Therapieoptionen gibt es fast keine, man empfiehlt den Patienten jeder Sonnenexposition zu entsagen. Die NASA hat für Betroffene spezielle Anzüge entwickelt, welche die Patienten vor den gefährlichen Sonnenstrahlen schützen sollen.

Patient S.S. wurde im Alter von 10 Monaten die Diagnose Xeroderma Pigmentosum gestellt. Trotz möglichster Vermeidung von Sonnenlicht entwickelte sich bei ihm im Mai 2002 im Alter von 8 Jahren ein squamöses Karzinom der Nase sowie multiple Melanome im Gesichts- und Körperbereich. Drei Zyklen von Chemotherapie (Cyclophosphamid, Vincristin und Vinblastin) brachten leider keinen Therapieerfolg, die Tumorgröße wurde nicht reduziert, im Gegenteil, die Hauttumore haben sich vergrößert.

Die Eltern des Kindes entschieden sich für eine Therapie mit Ukrain. Es kam zu einer kompletten Rückbildung der Tumore (siehe Fotos). Die Situation mit Xeroderma-Läsionen hat sich überall auf dem Körper verbessert.

Im Oktober 2003 hat Dr. Nowicky Briefe an den Obmann der Bundesfachgruppe Dermatologie, an den Vorstand der Arbeitsgruppe Melanom und Dermatologische Onkologie der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie und an den Präsident der ÖGDV Wiener Medizinischen Akademie für Ärztliche Fortbildung und Forschung geschrieben, in welchen er die renommierten Ärzte auf die erfolgreiche Behandlung von Xeroderma pigmentosum mit Ukrain hingewiesen hat. In den Briefen hat Dr. Nowicky auch gebeten, „die Information hierüber an die Betroffenen oder deren Familienmitglieder weiterzuleiten.“ In ihrer gemeinsamen Antwort haben aber die Professoren darauf hingewiesen, dass „die Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie kein Register dieser äußerst seltenen Patienten führt“ und „eine Therapieempfehlung für Ukrain in dieser Indikation … nicht möglich ist“.

Warum veranlasst die Regierung Österreichs trotz mehrmaliger Bitten keine klinische Studie, um die Wirksamkeit des Medikaments bei Xeroderma Pigmentosum zu überprüfen?

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Wassil Nowicky

Das Ewing-Sarkom

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Wien, 19.02.2009

Österreichische Beamte sollten sich dem österreichischen Steuerzahler gegenüber verpflichtet fühlen, die im Folgenden gestellte Frage zu beantworten:

Das Ewing-Sarkom entsteht durch ein Tumorwachstum, welches von den Bindegewebezellen des Knochenmarks ausgeht. Mit einer Häufigkeit von 3 Erkrankungsfällen pro 1 Million Menschen handelt es sich um eine seltene Krankheit. Das Ewing-Sarkom kann am gesamten Skelett auftreten. Besonders häufig sind jedoch Beine, Beckenknochen, Schulterblatt und Rippen betroffen. In der Regel erkranken Kinder in einem Alter zwischen 10 und 15 Jahren, doch werden auch Kinder unter 10 Jahren davon betroffen

(http://www.medizinfo.de/krebs/kinder/knochensarkome.shtml).

Ein 9-jähriges Mädchen aus Polen erkrankte am Ewing Sarkom. Das Mädchen bekam Chemotherapie und Bestrahlung, das Tumorwachstum konnte aber nicht aufgehalten werden. Das Mädchen wurde als austherapiert erklärt (d.h. von der Schulmedizin aufgegeben) und mit hoffnungslosen Aussichten nach Hause geschickt.

Die Eltern fuhren mit dem Kind nach Wien ins St. Anna Kinderspital, weil sie sich erhofften, hier eine bessere ärztliche Behandlung zu bekommen.

Die Ärzte führten neue Untersuchungen durch und mussten feststellen, dass auch sie nicht helfen konnten. Das komplette Repertoire der Schulmedizin war aufgebraucht, trotzdem setzte sich das Tumorwachstum weiter fort.

Zu diesem Zeitpunkt hörten die Eltern zufällig über Ukrain und kontaktierten Dr. Wassil Nowicky. Am 21 Jänner 1984 wurde die Behandlung mit Ukrain gestartet (Lohninger et al, 1992).

Nach einer 6-monatigen Therapie mit Ukrain wurde das Mädchen im St. Anna Kinderspital erneut untersucht und zum großen Erstaunen der Ärzte war nicht nur das Tumorwachstum gestoppt, sondern bessere noch, der Tumor war kleiner geworden. Aber es gab immer noch kein Interesse an Ukrain.

Die Behandlung mit Ukrain wurde fortgesetzt, alle sechs Monate wurde auf Veranlassung von Dr. Nowicky der Verlauf der Krankheit im St. Anna Kinderspital überprüft. Auf diese Weise wollte Dr. Nowicky das Interesse bei den Ärzten an Ukrain wecken (leider vergeblich).

Allmählich verschwand der Tumor gänzlich und bei einer Röntgenuntersuchung am 31. Oktober 1990 zeigte sich, dass sich sogar der zerfressene Knochen regeneriert hatte (Ukrain: results of the preclinical and clinical studies; diese Röntgenaufnahmen stammen aus dem St. Anna Kinderspital in Wien). Trotzdem hat dies das Interesse der Ärzte nicht geweckt und die Therapie mit Ukrain wurde von Ihnen vollkommen ignoriert.

In vitro Studien (Zellkulturstudien) der Wissenschafter der Universität Tübingen beweisen die Wirksamkeit von Ukrain bei Ewing Sarkom. Diese Studien sowie die klinischen Erfolge z.B. von Dr. Aschhoff, wurden dem Gesundheitsministerium wiederholt vorgelegt. In der Klinik von Dr. Aschhoff wurden „Krebspatienten behandelt, deren Erkrankung bereits durch scholastische Therapieprotokolle voll durchtherapiert worden waren und bei denen infolge Rezidivierung und/oder Progress kein weiteres Therapieprotokoll mehr zur Verfügung stand, sich also in einer „austherapierten“ Situation befanden.“ (Aschhoff 2000) Und bei diesen von der Schulmedizin aufgegebenen Patienten erreichte Dr. Aschhoff mit Hilfe von Ukrain bei Ewing Sarkomen eine Vollremissionsrate von 50%.

Warum wurde trotz allem nie eine Überprüfung des Medikaments veranlasst und diese Möglichkeit nicht genutzt?

Warum war das Interesse an Ukrain nicht vorhanden trotz dieser sensationellen Erfolge in hoffnungslosen Fällen?

Warum wird Ukrain sogar in jenen Fällen nicht empfohlen, in denen die  Schulmedizin versagt?

„Für Eltern kann nichts schrecklicher sein, als die Diagnose Krebs bei ihrem Kind hinzunehmen und dann noch zusehen müssen, wie dieses Kind vor seinem Tod den physischen, aber auch psychischen Belastungen einer Chemotherapie ausgesetzt wird... Darf man weiterhin tatenlos zuschauen, wie krebskranken Kindern und Erwachsenen, die von der Schulmedizin aufgegeben sind, eine Erfolg versprechende Therapie vorenthalten wird?“ (Vorwort zum Buch „Krebsmittel Ukrain. Kriminalgeschichte einer Verhinderung“ von Dr. Eleonore Thun-Hohenstein).

Die polnischen Wissenschafter waren von diesem Erfolg sehr überrascht, haben ein reges Interesse gezeigt und wollten klären, ob das ein Zufall oder eine logische Folge der Wirksamkeit des Präparates war.

71 polnische Wissenschafter haben inzwischen 70 Fachpublikationen über Ukrain veröffentlicht (Publikationen) und bei 31 Kongressen 71 Präsentationen zu diesem Thema gemacht (Kongresse). Die Forschungsarbeiten haben alle Bereiche umfasst – Chemie, Zelllinienenstudien, Tierversuche, Toxikologie und klinische Studien. Für polnische Wissenschafter bleibt Ukrain weiterhin ein wichtiges Forschungsthema.

Doch in Österreich als Ursprungsland von Ukrain, wird das Präparat völlig ignoriert. Durch die abwertende Beurteilung wurden die Eltern von krebskranken Kindern sowie Patienten überredet, vom Präparat Abstand zu nehmen (The story from Dr. Mikael Stenborg, Copenhagen, Denmark).

Zu jener Zeit, als das polnische Mädchen behandelt wurde, wurden dem Gesundheitsministerium etwa 150 Krankengeschichten mit erfolgreicher Behandlung mit Ukrain vorgelegt. Im Fall des polnischen Mädchens wurden die Untersuchungen im St. Anna Spital speziell wiederholt, um Aufmerksamkeit der medizinischen Kreise auf das Präparat Ukrain zu lenken. Dies sollte ermöglichen, das Präparat in Österreich zu erforschen und anderen kranken Kindern zugänglich zu machen.

Alles vergeblich. Im Gegenteil, gegen den Erfinder „wurde seitens der Beamten sogar der Vorwurf erhoben, er hätte klinische Studien manipuliert… Aufgrund des jahrzehntelangen, erfolglosen Verfahrens beim Gesundheitsministerium sieht man in ihm so etwas wie einen ständigen "Querulanten".“ (e-mail Dr. Ch. Hauer)

Warum haben die österreichischen Gesundheitsbeamten diesen Fall nicht wahrgenommen, warum ließ keiner von Ihnen das Präparat untersuchen, wo die Remissionsrate bei austherapierten Patienten mit Ewing-Sarkomen bei 50% liegt und seine Unbedenklichkeit nicht nur von den osteuropäischen Forschern, sondern auch von Österreichischem Forschungszentrum Seibersdorf nachgewiesen wurde? Aber auch die Wirksamkeit des Präparates wurde ausreichend nachgewiesen, unter anderem auch von österreichischen Wissenschaftern – Prof. Katinger, Prof. Binder und anderen. In vitro-Studien am National Cancer Institute (Bethesda, Maryland, USA) haben bewiesen, daß sich UKRAIN (NSC 631570) gegen alle solide Krebszelllinien, die getestet wurden, als malignotoxisch (giftig nur für Krebszellen) erwiesen hat. Dies hat sich bei Melanomen, Gehirn-, Eierstock-, Nieren-, kleinzelligen und nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen bewahrheitet sowie auch bei Darmkrebszelllinien, bei welchen keine anderen Medikamente malignotoxische Wirkung zeigten. Das kann nicht mit Spontanheilung erklärt werden – auf die Zelllinien wirken keine psychologischen Faktoren.

Bei solchen Therapieerfolgen und gemäß damaliger Gesetzlage sollte das Präparat rasch zugelassen werden, weil es aus zwei bereits zugelassenen Produkten hergestellt worden ist und der Antrag auf Zulassung am 28. Juni 1976 für die Behandlung von austherapierten Patienten gestellt wurde (Brief an Dr. Hauer). Warum wurde dieses Präparat nicht nur verschwiegen, aber sogar hat man vor seiner Anwendung gewarnt? In wessen Interesse?

Die Antwort auf diese Frage bleiben die österreichischen Beamten den österreichischen Steuerzahlern schuldig. Wem wollten diese einzelnen Beamten mit dieser Missachtung dienen?

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Wassil Nowicky

Dickdarmkrebs

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Wien, 13.02.2009

In Österreich erkranken jährlich ca. 5.200 Personen an Dickdarmkrebs und etwa 2.700 sterben daran.
Weltweit erkranken pro Jahr ca. 1,23 Millionen Menschen an Dickdarmkrebs und ca. 529.000 sterben daran.

(Quelle www.dep-iarc.fr).

Prof. Ludwig, ein beeideter Gerichtssachverständiger, hat das Leben einer Patientin, bei der am 17.5.1988 ein metastasierendes kolorektales Karzinom festgestellt wurde (Brief von Helmut Jakob an Spiegel, Operationsbericht als „nicht akut bedroht“) angesehen (12.Mai 1997). Als er die gleiche Krankengeschichte (versehen mit anderem Namen) vorgelegt bekam, beurteilte er diese Faktoren  als „ungünstige Prognose“. Sein Kommentar über den Fall, den er als hoffnungslos darstellt: „…bei ihrer Bekannten besteht ein Zustand nach Operation eines ulzerierten Adenocarcinoms des Dickdarms, welches bereits Lymphknotenmetastasen gesetzt hat. Auffallend ist der große Primärtumor, die Tatsache, dass er bereits ulzeriert war und darüber hinaus die schlechte Differenzierung. Diese Faktoren weisen auf eine ungünstige Prognose hin.“ (12. Juli 1999).

Wenn Kranke vor dem Gericht um ihr Recht kämpfen müssen, da die Krankenkassen nicht für die Medikamentkosten aufkommen, zieht das Gericht einen Sachverständigen zu.

Gerichtssachverständige sind der Objektivität und der Wahrheit verpflichtet. Es ist sehr merkwürdig, dass Prof. Ludwig unter den gleichen Randbedingungen zwei verschiedene Aussagen getroffen hat.

Auf Grund der Aussage des Gerichtssachverständigen Prof. Ludwig hat das Gericht die Entscheidung getroffen, der Patientin die Medikamentenkosten nicht zu vergüten. Sein wahrheitswidriges negatives Gutachten hatte schwerwiegende finanzielle Folgen für die Patientin.

Die Patientin lebt bis heute – mehr als 20 Jahre, da Dr. Nowicky ihr Ukrain kostenlos zur Verfügung stellte. Frau Jakob hat ihr Leben lang Versicherungsbeiträge gezahlt, staatlich und sogar privat, trotzdem wurde sie in Zeiten der Not seitens Versicherungsanstalten im Stich gelassen.

Das Hauptpräparat für die Chemotherapie des Dickdarmkrebses ist 5-Fluorouracil (5-FU, NSC 19893), ein hochtoxisches Produkt mit zum Teil schwerwiegenden Nebenwirkungen, das meistens in verschiedenen Kombinationen verwendet wird. In den Testen im Rahmen des National Cancer Institute Developmental Therapeutics Program (NCI DTP) haben die Dosis-Reaktion-Kurven für 5-FU nur die Inhibierung (Wachstumshemmung) von 8 menschlichen Dickdarmkrebszelllinien gezeigt (Quelle dtp.nci.nih.gov). Eine letale (tödliche) Wirkung auf diese Zelllinien wurde mit 5-FU nicht erreicht, und trotzdem wurde die Antikrebswirkung dieses Medikamentes vom NCI als herausragend eingestuft. Im Gegenteil dazu zeigte Ukrain (NSC 631570), welches in therapeutischem Bereich keine toxische Nebenwirkungen aufweist, fast 100%-ige letale Wirkung auf dieselben 8 Dickdarmkrebszelllinien (Ukrain: results of preclinical and clinical studies).

Warum hat Prof. Ludwig, als damals führender Onkologe in Österreich, der Wert auf wissenschaftliche Forschung legt, sich nicht verpflichtet gefühlt, das Medikament Ukrain durch klinische Studie zu überprüfen? Schließlich hat Prof. Ludwig durch den oben geschilderten Fall den Hinweis bekommen, dass das Medikament nicht nur in vitro, sondern auch in klinischer Anwendung wirkt, was später von ukrainischen Wissenschaftern im Rahmen zwei randomisierten klinischen Studien bestätigt wurde (Quellen: Susak, Bondar). Warum ist er diesem Hinweis nicht nachgegangen?

Seit 1988 sind alleine in Österreich mehr als 50.000 Menschen an Dickdarmkrebs gestorben. Hätte man Ukrain eine Chance gegeben und es klinisch überprüft und eingesetzt, wie viel Leid hätte verhindert werden können!

Leben und Leid dieser 50.000 Menschen sollten jeden Wissenschafter verpflichten, jedem kleinsten Hinweis auf eine neue Behandlungsmethode, egal von wem er kommt, nachzugehen und zu überprüfen.

Warum?

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Wien, 5.02.2009

In Österreich erkranken jährlich ca. 36.500 Personen an Krebs und etwa 19.200 sterben daran.
Weltweit erkranken pro Jahr ca. 10,8 Millionen Menschen an Krebs und etwa 6,7 Millionen sterben daran.

Ukrain ist in vielen Ländern wie Ukraine, Mexiko, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Georgien usw.  registriert und besitzt vom FDA Orphan Drug Status in Australien und den USA.

Die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Ukrain wurde in 258 Fachpublikationen belegt und es wurde auf 220 Kongressen vorgestellt. 1999 wurde in Sydney anlässlich des 20. Internationalen Kongresses der Chemotherapie Ukrain eine Tagung gewidmet. Dies alles ermöglicht den Ärzten, das Medikament Patienten zu verschreiben.

Warum verhindert der Österreichische Apothekerverband die Abgabe von Ukrain in österreichischen Apotheken? Nach §8 Arzneimittelgesetz Abs.2 soll auch ein nicht zugelassenes Medikament erwerbbar sein, „wenn ein zur selbständigen Berufsausübung im Inland berechtigter Arzt bescheinigt, dass die Arzneispezialität zur Abwehr einer Lebensbedrohung oder schweren gesundheitlichen Schädigung dringend benötigt wird und dieser Erfolg mit einer zugelassenen und verfügbaren Arzneispezialität nach dem Stand der Wissenschaft voraussichtlich nicht erzielt werden kann“.

Warum?

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Wien, 29.01.2009

1976 habe ich in Österreich als Ursprungsland den Antrag auf Zulassung für austherapierte Krebspatienten für das Arzneimittel Ukrain gestellt. Bis 1986 legte ich dem Ministerium als Beweis für die Wirksamkeit und Unbebedenklichkeit von Ukrain mehr als 450 Krankengeschichten vor (http://www.ukrain.ua).

In Studien wurde nachgewiesen, dass Ukrain gegen Krebs wirksam, gleichzeitig aber mehr als 300mal weniger toxisch als die Ausgangstoffe ist. Nach den Gesetzen von 1947, die 1976 gültig waren, hätte man Ukrain sofort die Zulassung erteilen müssen, da es aus zwei bereits zugelassenen Ausgangsstoffen besteht, aber diesen gegenüber einen Vorteil aufweist.

1993 hat die Firma Bristol Meyers Squibb Antrag auf die Zulassung des hoch toxischen Produkts Taxol gestellt und innerhalb weniger Wochen bewilligt bekommen, obwohl man nur 17 Krankengeschichten vorgelegt hat. Warum hat Österreich als erstes Land der Welt die Zulassung erteilt, wobei Österreich nicht einmal das Ursprungsland für Taxol war, aber Ukrain wurde die Zulassung verweigert?

Die österreichische Verfassung garantiert allen Bürgern gleiche Rechte. Warum wurde in meinem Fall das mir zustehende Recht der Gleichbehandlung missachtet?

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