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Freier Journalist

Was ruiniert die Demokratie?

Was ruiniert die Demokratie?

Die Welt existiert nicht in Bedingungen von Demokratie sondern in Bedingungen von demokratischen Republiken. Der Unterschied zwischen der demokratischen Republik und der Demokratie besteht darin, dass im Rahmen einer echten Demokratie die Macht in den Händen des ganzen Volkes liegt, während in den demokratischen Republiken die eine bestimmte Gruppe von Menschen besitzt. Das sehen und spüren wir ganz offensichtlich in unserem Alltag.

Die derzeitige Organisation der politischen Macht, die mit legalen Mitteln gleiche Möglichkeiten für das Leben sowie für die vielseitige Entwicklung jeder einzelnen Person und des Staates allgemein garantieren soll, rechtfertigt momentan die Erwartungen der Zivilgesellschaft nicht.

Der Begriff „sozialer Rechtsstaat“ wurde aufgrund von Verfassungsbestimmungen am Ende des Zweiten Weltkriegs bestimmt und gesichert. Wenn nach neuen Wegen der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung gesucht werden würde, wobei Menschenrechte und -freiheiten zur Priorität werden, sowie die Grundlagen der nationalen Politik auf der ganzen Welt bestimmen sollten.

Das damalige Konzept „sozialer Rechtsstaat“ enthielt in sich den Begriff der Bekämpfung aller Formen von Unterdrückung oder Einschränkung von Menschenrechten. Diese Aussagen basierten auf der Allgemeinen Menschenrechtsdeklaration von 1948.

Konzeption des sozialen Rechtsstaates hat den Übergang zu den neuen Prinzipien des innerstaatlichen Bauprozesses sowie die Herausbildung einer Zivilgesellschaft als Grundelementes eines demokratischen Staates gekennzeichnet.

Durch diesen neuen Rechtsraum sollte die soziale Gerechtigkeit und der soziale Schutz garantiert werden.

Für einen sozialen Rechtsstaat soll das Gesetz die oberste Rechtskraft, die Grundregel sowie die Grundlage für die Stabilität des sozialen Lebens sein. Das Gesetz kann nicht durch irgendwelche Ausführungsverordnungen ersetzt werden – sonst hat das Gesetz gar keinen Wert und dient nur dazu, die Menschen zu täuschen.

Die Artikel des österreichischen Verfassungsgesetzes stehen im Einklang mit den Grundlagen der Gesetzgebung von fast allen demokratischen Ländern.

Sex als Waffe in politischen Spielen

Die ganze Welt wurde von den Veröffentlichungen des Internetplatforms Wikileaks erschüttet, welche klar zeigen, wie die Politiker die Leute manipulieren.
Aus diesen Dokumenten haben wir über echte Taten der Politiker auf der ganzen Welt erfahren, über ihre geheimen Abmachungen, darüber, wie sie Gesetze erlassen und Beschlüsse fassen, welche nur für ihren eigenen Nutzen sind und nicht zum Wohl eigener Völker. Sie opfern sogar Menschenleben, um ihre habgierige Zwecke zu erreichen. Wir haben, z.B., erfahren dass der Saudische König von den USA verlangt hat, den Iran anzugreifen. Welche verheerende Folgen dies haben könnte, sehen wir am Beispiel Irak: um sich an einem Mann zu rächen, wurde das ganze Land ruiniert, die Bevölkerung schrumpfte um 10%, Tausende junge Amerikaner haben dort ihren Tod gefunden. Oder dass der afghanische Präsident eine psychopatische Persönlichkeit ist und die ganze Regierung in Kabul von unheilbarer Korruption gezeichnet ist. Dass die berühmt berüchtigte Gasfirma RosUkrEnergo ihre zweifelhaften Geschäfte mit dem Segen von beiden Präsidenten Putin und Juschtschenko geführt hat. Dass der ukrainische Oligarkh Dmitro Firtasch zu den Ölgasgeschäften keinen Zugang hatte, bevor er den Mafiaoberpate Semen Mogilevich um Erlaubnis bat. Dass das amerikanische Militär bereit war, das ukrainische Schiff Faina zu bombardieren, sollte die Waffenlieferung Sudan erreichen. Dass der Tschetschenische Präsident Kadyrov anlässlich einer Hochzeit einen 5 Kilo schweren Goldbarren schenkt und aus einer goldenen Pistole wild um sich herum schießt, und sein Land liegt in Ruinen – solche Männer werden in Russland Präsidenten. Dass der russische Ministerpräsident Putin ein milliardenschweres Vermögen besitzt und seine Geschäfte über eine kaum bekannte schweizer Firma abwickelt, und Russland mehr und mehr in eine Wirtschaftskrise abrutscht, Millionen Russen leiden an Hunger. Dass Russland den aserbaidschanischen Präsidenten mit Nagorny Karabakh erpresst hat, damit sein Land die ukrainische Hungerkatastrophe nicht als Genozide anerkennt. Und vieles, vieles mehr…
Warum ist der Wunsch, Herrn Assange zu liquidieren, so groß? Weil er das echte Wesen der Politiker gezeigt hat, welches sich radikal von ihren Pflichten und den süßen Bildern in Boulevardpresse.
Vielleicht, diese Enthüllungen werden uns zwingen, über die Zweckmäßigkeit des jetzigen demokratischen Systems nachzudenken, welches mit unwesentlichen Abweichungen in praktisch allen mehr oder weniger entwickelten Ländern funktioniert: die Wahl gewinnt derjenige, wer einen besseren Zugang zu den Medien hat, das heißt, mehr Geld hat. Und wer tatsächlich die Menschen vertreten will und sogar Fähigkeiten dazu hat, hat sowieso keine Chance, gewählt zu werden, wenn seine Ambitionen nicht kräftig finanziell unterstützt werden. Selbstverständlich wird solche Unterstützung nicht charitativ gewährt – wer zahlt, der bestellt die Musik.
Politiker sollen dem Volk dienen und jede ihre Tat soll transparent sein. Das ist die Grundbedingung für die Korruptionsvorbeugung und für die Entwicklung des Landes generell. Den größten Fortschritt erreichen die Länder, wo die Korruption am schwächsten ist.
Überhaupt ist die Korruption das größte Übel jeder Gesellschaft. Dort, wo der Energieaustausch zwischen den Menschen ordentlich funktioniert, entwickelt sich die Gesellschaft und überwindet alle Hindernisse. Und dort, wo Gesetze gegen Bestechung und Korruption ausgetauscht sind, geht das Land zugrunde. Das ist deutlich aus den Korruptionsdaten verschiedener Länder ersichtlich, welche eine Studie der renommierten Transparency International lieferte. Erster Platz in der Korruption hat Somali, letzten – Dänemark. Beide Länder haben extrem wenige Bodenschätze,  in beiden sind Klimabedingungen nicht optimal. Aber Dänemark ist ein hoch entwickeltes europäisches Land, welches die Herausforderungen der modernen Welt erfolgreich überwindet. Somali ist das Land, wo Leute zur Verzweiflung gebracht worden sind, staatliche Institutionen nicht mehr existieren und Piraterie als das erfolgreichste (und oft das einzige) Geschäft ist.
Die Steuerzahler haben recht zu wissen, wofür ihre Gelder ausgegeben werden, von diesen Geldern werden die Politiker bezahlt. Politiker sollen sich um den Wohlstand eigener Mitbürger kümmern und nicht um die eigenen Taschen. Der Energieaustausch zwischen den Menschen muss so funktionieren, dass er dem Wohlstand des ganzen Landes dient und nicht nur einzelner Leute.
Der größte Schatz jedes Landes ist ein kluger Energieaustausch zwischen den Menschen. Das ist gut am Beispiel von Dänemark ersichtlich. Das ist auch die Hauptpflicht der Politiker. Sie sprechen darüber aber nur vor der Wahl, danach werden alle Versprechungen vergessen. Als Folge – Arbeitslosigkeit wächst, Wirtschaft wird ruiniert. Unter schönem Begriff „Globalisierung“ werden Betriebe im eigenen Land geschlossen, die Produktion wird in den Osten versetzt, wo sie billiger ist. China blüht und wird das mächtigste Land der Welt, wogegen Europa einen schweren Schlag nach dem anderen erleidet und kann sich aus der Dauerkrise nicht befreien. Aber Proteste gegen den wahren Grund dieser Krise – eben Globalisierung – wollen die Politiker nicht hören.
Korrumpierte Politiker erlassen Gesetze, welche nur ihnen oder ihren Sponsor nützen, sie interessieren sich nicht für das Volk. Das wichtigste für sie ist, die Macht für eigene Zwecke zu (miß)brauchen. Dokumente können nur in der Kriegszeit geheim sein, in der Zeit des Friedens soll die Tätigkeit der Politiker maximal transparent sein. Dann wird es nicht nötig sein, die Geheimkonten auf der ganzen Welt zu suchen.
Das ist der Grund, warum die Veröffentlichung auf der Wikileaks Website zahlreicher amerikanischer Unterlagen die Politiker zusammengeschlossen hat. Und wieder wurde Sex als Waffe angewendet. Teilweise sind auch die Journalisten an dieser schmählichen Geschichte schuldig, denn sie machen Waffe aus Sex. Wer hat schon Recht, die Ereignisse im fremden Bett ohne Einladung zu belauern? Es ist Schade, dass sich die Journalisten oft nicht für Taten der Politiker interessieren sondern für ihre sexuellen Vorlieben. Das beste Beispiel – die Geschichte mit dem Präsidenten Clinton. In dem Moment, als er den destruktiven Kräften entgegen spielen wollte, wurde gleich der Skandal mit Monika Levinski in einem noch nie gesehenen Ausmaß ins Leben gerufen. Für Reporter war aber uninteressant, warum Frau Levinski das gefleckte Kleid lange 3 Jahre liegen ließ. Wäre die Sache nicht manipuliert, hätten wir bis heute über den wahren Ursprung dieser Flecken nicht erfahren – war das Eis oder eine andere organische Substanz. Jemand war aber sehr daran interessiert, diesen Skandal ins Enorme aufzublasen. Dieser Skandal hat die amerikanische Politik nachhaltig geändert – die innere und besonders die Außenpolitik und hat der ganzen Welt die Macht dieser destruktiven Kräfte demonstriert. Und die Rolle der Presse darin ist offensichtlich – es war von Anfang an völlig klar, dass die ganze Geschichte inszeniert und manipuliert wurde, aber kein Journalist hat nachgefragt, wem das nützt. Wenn die Pressefreiheit nur als die Freiheit verstanden wird, sich betrügen zu lassen, dann charakterisiert es die heutige Lage der westlichen Presse von einer sehr peinlichen Seite. Übrigens, den Artikel „Sex als Waffe“ habe ich mehreren Zeitungen angeboten, aber keine traute sich, ihn zu veröffentlichen. Keine westliche Zeitung wollte die Clinton-Geschichte aus dieser Perspektive anschauen.

Um Menschen nach der Periode der sexuellen Freiheit leichter manipulieren zu können, wird Sex – eines der grundlegenden menschlichen Bedürfnissen, wie Essen und Schlaf – jetzt als Verbrechen angesehen. Aus Sex wurde Waffe, wie  ich bereits früher geschrieben habe („Sex als Waffe“, Ukraina moloda, 19 November 1998).
Die Taten von Julian Assange waren nicht strafbar, welche Gesetze auch immer man nimmt. In Australien, wessen Staatsbürgerschaft er besitzt, gilt die offene Äußerung politischer Ansichten nicht als Straftat. Und da man ihm keine Straftat nachweisen konnte, wurde beschlossen, die moderne Waffe anzuwenden – Sex. Assange wurde nach Schweden eingeladen, Vorträge über Wikileaks zu halten. Unter dem Vorwand, bei Hotelausgaben zu sparen, haben ihn nach dem Vortrag zwei junge Frauen nach Hause zum übernachten eingeladen. Beide haben nur je ein Bett in der Wohnung. Beide waren mit der Bekanntschaft völlig zufrieden, haben den Australier zum Bahnhof begleitet und sich als beste Freunde verabschiedet. Aber nach ein paar Tagen sind bei Ihnen Zweifel an der Qualität verwendeter abgelaufener Kondome entstanden, welche bereits ziemlich lange aufbewahrt wurden. Und sie haben um Hilfe gebeten – aber nicht einen Arzt, sondern die Polizei!
So wie kein echter Diplomat nie „nein“ sagt, sagt auch keine echte Frau „ja“.
Nach schwedischen Gesetzen gibt es drei Arten von Vergewaltigung, und sogar die leichteste „gesetzwidriger Zwang zum Sex“ (ohne physische Gewalt) wird immer hin mit 4 Jahren Gefängnis bestraft. Nach Ansichten der schwedischen Oberstaatsanwältin Marianne Ny, die Vergewaltigung ist auch dann stattgefunden, wenn sich die Frau nach dem Sex unwohl oder ausgenützt fühlt. Daher verlangen vorsichtige Männer vor dem Sex eine schriftliche und notariell beglaubigte Bitte von ihren Partnerinnen.
Welchen Schaden solche Gesetzgebung dem Land gebracht hat, zeigt die Statistik. Wenn in den 60er Jahren war die Geburtenrate in Schweden 18 pro 1000 Leute, so ist sie jetzt nur 10 pro 1000. Die Zahl der psychischen Erkrankungen ist auch gestiegen. Laut Swedish National Institute of Public Health waren 2004 24% der Frauen (jede vierte) und 16% (jeder sechste) von den psychischen Störungen betroffen.
Globalisierung hat das Wachstum der Arbeitslosigkeit in ganz Europa verursacht. Schweden wurde auch nicht verschont, typische Folge – Verkauf von Volvo an die Chinesen. Wahrscheinlich, das Land will das Problem der Arbeitslosigkeit auf seine Weise lösen – in Schweden wurden solche Gesetze erlassen, welche das Land auf den 1. Platz nach der Zahl der Vergewaltigungen katapultiert hat. Übrigens es gab fast keine Vergewaltigungen in Schweden in den 60er Jahren. Vielleicht, die „übrigen“ Männer, welche versucht haben, die Frauen zu überreden, mit ihnen zu schlafen, sitzen in Gefängnissen, und wahrscheinlich mit diesem 3. Punkt des schwedischen Vergewaltigungsgesetzes wollen die Gesetzgeber gleich zwei Probleme lösen: Arbeitslosigkeitsrate senken und die Gesellschaft von den Folgen der Globalisierung ablenken.
Rechtsanwalt dieser zwei Frauen hat sich der Sache ernsthaft gewidmet und hartnäckig das Gericht mit Klagen bombardiert. Und obwohl Assange selbst die Polizei in London aufgesucht hat, wurde er gleich verhaftet und wie ein gefährlicher Verbrecher in Einzelhaft versetzt.
Die Angst vor Enthüllungen zwang unehrliche Politiker zum Schulterschluss. Sie konnten keine echten Straftaten von Assange finden, so haben sie sexuelle Delikte erfunden. Der unschuldige Mann wurde inhaftiert. Die Versuche seines Rechtsanwaltes, ihn gegen Kaution zu befreien, wurden vom Gericht lange abgelehnt. Noch mehr: die Schweiz hat sein Ansuchen um Kontoeröffnung abgelehnt, das weltgrößte Internetladen amazon hat seine Server für Hosting von Wikileaks geschlossen, und Kreditkarten Visa und MasterCard weigern sich, die Spenden für Wikileaks anzunehmen.
Die ganze Geschichte mit den sexuellen Beschuldigungen gegen Julian Assange ist in ihrer Sinnlosigkeit und horrenden juristischen Ungereimtheiten kaum zu übertreffen. Besonders brisant ist sie deswegen, weil die Anklage in Schweden erhoben wurde – in jenem Land, welches einst in Sache sexuelle Freiheit das Vorbild für das ganze Europa war.
Wieder zu einem kritischen Zeitpunkt der modernen Geschichte wird Sex als Waffe benutzt. Es zeigt uns, welche gefährliche Richtung die Gesellschaft für ihre Entwicklung ausgewählt hat.
Am Beispiel der Verfolgung von Wikileaks und Julian Assange sehen wir, dass die Demokratie und Rede- sowie Pressefreiheit in westlicher Gesellschaft bei weitem nicht so unbegrenzt und stabil sind. Die ganze Pressefreiheit endet dann und dort, wann und wo sich die Machthaber in ihrer Macht bedroht fühlen. Verhaftung von Assange erinnert an die Situation, als ob nach der Verhaftung eines Verbrechers der Polizist angeklagt wird.

Was ist Gott?

Schon zur Urzeit haben die Menschen gespürt, dass irgendeine Kraft zwischen ihnen und der greifbaren Umgebung vorhanden ist. Man konnte diese Kraft nicht verstehen und erklären – so sind aus Angst vor dem Unbekannten die Religionen entstanden. Die Religionen haben einen sehr starken Impuls für die kulturelle Entwicklung der Menschheit gegeben. Wir kennen keine Kultur ohne Religion, der Mensch hat die Religion erfunden, die Religion hat die ganze Entwicklung der Menschheit geprägt. Es gibt verschiedene Religionen, verschiedene Kulturen, obwohl sie sich unterscheiden, haben sie etwas Gemeinsames: Danksagung an den Schöpfer für die Schöpfung.

In der hinduistischen Religion, in der es Millionen Götter gibt, heißt es – zu wem auch immer du betest, am Ende betest du zu mir.
In der jüdischen Religion heißt es: Niemand hat Gott gesehen, daher kann ihn niemand abbilden.
Buddha sagt: Alles was ist, entstammt dem Geist, es beruht auf Geist und wird durch Geist geformt.
In christlichen Religionen heißt es – wir sind alle Gottes Kinder.
Bei den Muslimen heißt es – Gott ist nicht geboren und kann nicht gebären.

Alle diese Deutungen weisen auf die Existenz einer Energie hin. Das Vorhandensein der Ur-Energie ist unbestritten. Ein Teil dieser Ur-Energie befindet sich in allem, was im Kosmos existiert, auch in uns Menschen. Geist ist ebenfalls ein Teil von schöpferischer Energie. Es ist bereits allgemein bekannt, dass der menschliche Körper beim Sterben 21 Gramm an Gewicht verliert. Man könnte annehmen, dass es sich hierbei um die Lebensenergie handelt, welche wir Seele nennen. Hier finden wir auch die Antwort auf die Frage: Was ist der Sinn der Schöpfung? Millionen Jahre existiert Leben auf der Erde, aus einer einzigen Zelle hat es sich entwickelt bis hin zur höchsten Entwicklungsstufe, dem Menschen. Wir tragen diese Schöpfungsenergie in uns. Durch unsere kreative Möglichkeit stellen wir den Sinn seiner Schöpfung dar.

Die Schöpfung im Garten Gottes hat nicht nur Rosen hervorgebracht, sondern viele verschiedene Blumen geschaffen. Diese Vielfalt stellt eine immense Bereicherung und Freude für die Menschheit dar. Wenn man an die von Menschen zu Ehren Gottes erbauten Kirchen, Pagoden Synagogen, Moscheen Tempel Statuen, Ikonen usw. denkt, erkennt man dass die Vielfalt der Religionen ebenfalls Bereicherung und Freude bedeutet und dass gerade die Verschiedenheit gleichzeitig Anstoß zur Weiterentwicklung darstellt. Gäbe es nur eine einzige Religion würde dies Stillstand bedeuten wie dies 3.000 Jahre in Ägypten der Fall war.

Gott hat uns nicht nur Schöpfungsenergie, sondern auch die Freiheit gegeben, diese richtig einzusetzen. In der christlichen Religion wird ausdrücklich auf den freien Willen der Menschen hingewiesen. Wir können Häuser, Kirchen, Fabriken errichten, Bäume pflanzen. Leider kann der Mensch die ihm gegebene Energie nicht nur in Gutes, sondern auch in Schlechtes umsetzen. Für Gott ist unwichtig, welche Religion der Mensch praktiziert, der Mensch wird nicht nach seinem Glauben, sondern nach seinen Taten angenommen. Ich wiederhole die Grundphilosophie der hinduistischen Religion: „Zu wem auch immer du betest, am Ende betest du zu mir“. Die Philosophie vereinigt uns, sie passt zu jeder Religion. Bemerkenswert ist, dass in jeder Religion jene Menschen als Heilige verehrt werden, die in ihrem Leben etwas Gutes für die anderen getan haben. Wir alle sollten versuchen, tolerant gegenüber unseren Mitbürgern sowie gegenüber anderen Religionen zu sein, denn schließlich führen alle Wege zu einem einzigen Gott. Gutes wie Schlechtes fällt wieder auf die Menschheit zurück. Alle Religionsstifter haben versucht, mit Hilfe der Religion die Menschen zu motivieren, nur Gutes zu tun. So heißt es z.B. bei Zarathustra: Gutes denken, Gutes Reden und Gutes tun. Die taoistische Religion bemüht sich, die Menschen zu lehren, gesund zu leben, um mehr Freude am Leben zu haben.

Die Gründer jeder großen Religion haben häufig betont, das wichtigste für Gott sei Liebe. Liebe ist immer Toleranz. Machtgier ist Intoleranz.
Intoleranz führt zu Fanatismus und bereitet den Boden für Vernichtung und führt immer zu beiderseitiger Auslöschung wirtschaftlicher und geistiger Errungenschaften. Toleranz ist nicht nur die stärkste Kraft für Frieden, sondern bedeutet auch Bereicherung und Schöpfung von Freude und Entwicklung.
Christus hat nicht umsonst die Trennung von Staat und Kirche gefordert: „ Gebt dem Kaiser, was des Kaiser ist und Gott, was Gottes ist.“

Religionen, welche Intoleranz fordern, sind die größten Feinde der Schöpfungsidee und der Schöpfungsenergie und damit auch von Gott, denn sie bringen nur Schaden für die Gesellschaft sowie auch für die menschliche Entwicklung

Die Religionsgründer sowie auch deren karitative Nachfolger haben immer Toleranz gefordert. Als Christus gefragt wurde, was mit Andersgläubigen nach dem Tode geschieht, antwortete er: „Glaubst du und Dein Glaube wir dich retten.“
Mohammed hat gefordert, dass Moslems und Christen in einer Kirche beten-
Diese Praxis wird bis heute in Damaskus so gehandhabt.
Gandhi sagte: Wenn du ein Hindu bist und du nimmst ein Waisenkind von Moslems auf, musst du es als Moslem aufziehen.

Durch die ihm gegebene Energie könnte der Mensch das Paradies oder Hölle auf Erden schaffen. Wenn man an den uralten Glauben an die Wiedergeburt anschließt, ist es leicht zu verstehen, dass die Teilenergie Mensch nach seinem Tode in die Ur-Energie zurückfließt, um dann in neue Teilenergie umgewandelt, das heißt wiedergeboren zu werden. Man weiß nicht, in welchem Teil der Erde dies sein wird. Anders gesagt: heute bist du Präsident der USA, und morgen wirst du im Irak geboren… Daher muss der Mensch bei Lebzeiten dafür Sorge tragen, dass auf unserem ganzen Planeten gute Lebensbedingungen herrschen. Nur so kann er sicher sein, in ein Paradies wiedergeboren zu werden.

Je nach den Kenntnissen drückten die Religionen ihren Dank auf ihre Weise aus. Daher gibt es keine Religion erster oder zweiter Klasse sowie es auch kein ausgewähltes Volk gibt, alle Menschen sind Kinder der Schöpfung mit gleichen Rechten. Als Grundsatz gilt: „Glaubst Du, Dein Glaube wird Dich retten.“ Auf Grund seiner Taten erkennt man, wie der Mensch die ihm gegebene schöpferische Energie verwendet. Die Ausgrenzung eines Volkes oder einer Religion bedeutet Krieg, wie wir ihn und seine Folgen in der Geschichte oft erlebt haben. Es ist absolut paradox, Kriege zu führen und Leben zu vernichten im Namen dessen, der das Leben erschaffen hat.

Über die Verschiedenheit sollte man sich also freuen und den Andersgläubigen gegenüber tolerant sein. Wahrscheinlich liegt es im Sinne von Gott, dass sich die verschiedenen Religionen gegenseitig befruchten.

Wahrscheinlich liegt es im göttlichen Sinn, dass die drei Religionen eine heilige Stadt haben, nämlich Jerusalem. Dadurch möchte wahrscheinlich die Schöpfungsenergie zeigen, dass alle Religionen gleiche Recht und gleiche Pflichten haben und auch gleichen Respekt verdienen. Jede von ihnen könnte von den anderen Religionen etwas Gutes übernehmen. Toleranz in Religion hat immer Frieden und Entwicklung gefördert, Intoleranz führte immer wieder zu Glaubenskriegen und damit zur Zerstörung. Die Religionsgründer haben immer Toleranz gepredigt, erst ihre Nachfolger haben aus Machtgier mit ihrer Intoleranz großen Schaden angerichtet.

Energie entsteht und verschwindet nicht, sie ist ewig, sie kann nur ihre Form ändern, das heißt sie kann umgewandelt, gebündelt oder aufgeteilt werden. Energie ist nicht sichtbar, aber wir spüren sie. Gott ist ebenfalls nicht sichtbar, aber wir Menschen spüren ihn.

Die fernöstlichen Religionen sind am nächsten zur Verständnis Gottes als alles umfassende Energie. Sogar in den Ritualen vereinigen sich die innere Welt eines Menschen und die kosmische Energie. Das liegt den meditativen Praktiken zugrunde. Interessant ist, dass die fernöstlichen Religionen die anderen Glaubenslehren am meisten tolerieren.

Man erzählt auch folgende Geschichte: Ein Bauer sagt zu einem Priester „Ich gebe dir eine Münze und du zeigst mir, wo Gott ist.“ Der Priester antwortet „Ich gebe dir zwei Münzen und du zeigst mir, wo es keinen Gott gibt.“

Dr. Wassil Nowicky

10.11.2008

Liebe muss verdient werden

Warum wird die Behandlung einiger historischer Tatsachen als eine antisemitische Äußerung betrachtet? Die Frage ist bei weitem nicht rhetorisch, denn einerseits hat, wie wir alle wissen, nicht zuletzt die Finanzierung durch die Banken der Familie Rotschild Adolf Hitler geholfen, an die Macht zu kommen, andererseits hat die Rotschild-Bank dank der Finanzierung von Leiba Bronstein-Trotzky, auch die Existenz von „Kommunismus auf einem Sechstel der Erde“ ermöglicht. Die überwiegende Mehrheit in der Ersten sowjetischen Regierung waren Juden und diese Regierung erdachte als Weltneuheit die Errichtung von KZ-Lagern für die Isolation und Vernichtung von Gegnern der kommunistischen Regime. Alexander Solzhenitsin in seinem berühmten Roman „Archipelag GULAG“ hat versucht, die dort herrschende unmenschliche Grausamkeit zu zeigen, und gleich wurde er als „Antisemit“ abgestempelt. Der Totalitarismus der bolschewistischen Regime hat Millionen Menschen (auch Millionen von Juden!) in der Sowjetunion und auf der ganzen Welt das Leben gekostet. Aber niemand hat bis heute an die Rotschild-Bank appelliert, keiner hat Forderungen auf seelischen oder Sachschadenersatz gestellt.

Nach dem zweiten Weltkrieg hat sich nur die DDR klar und deutlich vom NS-Regime distanziert und mit der Widerstandsbewegung identifiziert. Deshalb hat die DDR auch alle Schadenersatzanforderungen seitens Israel entschieden zurückgewiesen. Die österreichische Regierung und jene der Bundesrepublik Deutschland haben das nicht getan und zahlen bis jetzt regelmäßig, was den Grund für schlechte Assoziationen legt.

Man kann schwer eine logische Erklärung für diese Zahlungen finden. Wie konnte eine solche Verpflichtung überhaupt entstehen? Kein Volk ist für die Taten seiner totalitären Regierung verantwortlich. De facto ist ein solches Volk Opfer seiner Regierung. Das ist jetzt sehr deutlich in der Ukraine zu sehen. Ein paar Milliardäre sind aufgetaucht und die Regierung beschützt das Wohl dieser Geschäftsmacher, welche sich das Volkseigentum angeeignet haben. Pensionisten können ihre Existenz kaum durch ihre miserable Renten sichern, die Städte sind voll obdachloser Kinder, wieder ist das Volk das Opfer.

Es ist mir unverständlich, warum sich gegenwärtige österreichische und deutsche Regierungen vor dem israelischen Volk schuldig fühlen und Entschädigungszahlungen vornehmen. Es ist eine Sache,  gezielte Entschädigungen an die Opfer des NS-Regimes (auch an die Ukrainer) zu zahlen – KZ-Häftlinge, Ostarbeiter, und eine ganz andere Sache (völlig unverständliche), für Verbrechen gegen Juden während der Zeit des zweiten Weltkriegs bis heute zu büßen. Warum vergessen wir dabei die Verbrechen der National-Sozialisten gegen die Sinti, Roma und andere ethnisch unterdrückte Gruppen? Warum zahlen die USA keine Entschädigungen an das vietnamesische Volk nach dem Einsatz von chemischen Waffen und Napalm?

Nicht im geringstem war Stalin ein weniger grausamer Verbrecher als Hitler. Aber fragen wir uns selbst: da er Georgier war, soll sich das georgische Volk für Stalins Gräueltaten schuldig fühlen und eine solch erfundene vererbte Schuld von anderen Bürgern der GUS-Länder abkaufen? Oder sollen, vielleicht, die Korsen ewig für ihren Landsmann Napoleon, welcher Europa beinahe verbrannt hätte, büßen und Entschädigungen zahlen? Oder sich die Amerikaner für die Vernichtung der Indianer noch immer Asche auf den Kopf streuen?

Und wer wird für den schrecklichen Hungertod des Jahres 1933 in der Ukraine zur Verantwortung gezogen? Die Initiative von Lasar Moiseewitsch Kaganowitsch hat dazu geführt, daß Millionen dem Hungertod geweiht wurden. Um Stalin gefällig zu sein, hat er sogar seinen eigenen Bruder in einen KZ-Lager verschleppt.

Fast 60 Jahre sind nach dem zweiten Weltkrieg vergangen. Jene Menschen, die damals an den schrecklichen Ereignissen beteiligt waren, sind entweder tot oder im Greisenalter. Menschen, die nach dem Krieg geboren wurden, waren an diesen Verbrechen nicht beteiligt, sie tragen keine Verantwortung für die Taten der älteren Generationen. Das wäre ungerecht! Ungerechtigkeit und Empörung können keine Liebe und keinen Respekt erzeugen!

Ich bin österreichischer Staatsbürger und zahle fleißig Steuer. Übrigens, als Kind wurde ich auch in ein deutsches KZ verschleppt. Ich kann also auf keinen Fall ein Anhänger der NS-Ideologie sein und will auch nicht, daß mich jemand in dieses Eck drängt. Ich fühle mich für die NS-Verbrechen nicht verantwortlich. Wenn sich aber die Politiker schuldig fühlen, dann sollten sie auch die Gelder an Israel aus eigener Tasche zahlen. Ich bin überzeugt, viele Österreicher und Deutsche sind mit mir einer Meinung.

Ich glaube nicht, daß ein Volk von Gott auserwählt wurde, wie man das zu behaupten pflegt. Wenn man diese mit Tausenden Nationen und ethnischen Gemeinschaften bevölkerte Welt unvoreingenommen betrachtet, kommt man zur unvermeidlichen Schlussfolgerung, daß alle Menschen Gottes Kinder sind und das gleiche Recht auf Leben, Respekt und Gerechtigkeit haben.
In jeder Nation gibt es Leute mit guten und bösen Willen. Jedes Volk hat verbrecherische Führer oder hatte zu einem früheren Zeitpunkt solche gehabt. Das jüdische Volk ist keine Ausnahme – denken wir nur an das gegenwärtige Israel oder betrachten wir die Vergangenheit dieser Nation. Erinnern wir uns an jene entsetzlichen Morde an Männer, Frauen, Kinder, sogar Säuglinge, welche, zum Beispiel, im Alten Testament überliefert sind. „Töte Mann, Frau, Kind und Neugeborene!“ Diese Worte waren über dem Eingang ins Künstlerhaus zur Zeit der Ausstellung „Das Land der Bibel“ zu sehen. In der Bibel war das der Aufruf zur Rache an dem Volk, welches sich getraut hat, dem jüdischen Überfall den Widerstand zu leisten. Diese Rache wurde 400 Jahre, nachdem dieser Widerstand gebrochen wurde, verlangt! Es ist erstaunlich, dass die Veranstalter der Ausstellung kein anderes, mehr „humanes“ Zitat aus der ganzen Bibel für den Eingang ausgewählt haben. Die Ausstellung wurde vom damaligen israelischen Minister-Präsident Benjamin Netanjahu eröffnet. Einige Tage danach hat er in seiner Rede in Mauthausen gesagt: „Wir werden nie vergessen und verzeihen!“ Interessant, an wen will er sich rächen? In Österreich gibt es doch keine NS-Verbrecher mehr, die an den KZ-Transporten beteiligt waren.

Ungerechtigkeit ruft in jedem Volk Unzufriedenheit hervor, welche dann in Empörung und Hass umschlagen kann. Und manchmal kennt der Hass keine Grenzen. Liebe muss man sich verdienen. Alle sollten wir heute darum bemüht sein, dass es keinen Grund für Hass mehr gibt. Bemühen wir uns doch, nicht nur an Gerechtigkeit zu glauben, sondern trachten wir danach, die Ungerechtigkeit möglichst aus der Welt zu schaffen.

Der Weltprozess geht voran, die Entwicklung bleibt nicht stehen. Ich bin überzeugt, so, wie es gestern und vorgestern war, sollte es heute nicht mehr sein. Jede Nation muss erhalten bleiben, gleichberechtigt unter anderen sein und nicht nach der Weltherrschaft streben. Das dritte Jahrtausend ist gekommen. Wir müssen anders denken, denn Liebe muss verdient werden.

Dr. Wassil Nowicky

Übersetzung des Artikels veröffentlicht in der meistgelesenen ukrainischen Tageszeitung „Silski Wisti“ Mittwoch, 10. März 2004, Nr. 27 (17548), 6 Millionen Leser www.silskivisti.kiev.ua/4_027/315.htm

Sex als Waffe

Autor: Dr. Wassil Nowicky
Veröffentlicht in „Ukraina Moloda“ (Junge Ukraine) 19.11.1998

Seit mehr als einem Jahr behaupten die Massenmedien und zwingen diese Meinung der amerikanischen Gesellschaft auf, dass der Präsident kein Recht hat, Gentleman zu sein.

Die europäische Öffentlichkeit war empört und schockiert, nicht so über das, was Herr Clinton gemacht hat, sondern vielmehr wie entsetzlich die sogenannten Moralisten diese Geschichte genießen. Offensichtlich hat Amerika keine anderen Probleme und Sorgen. Vielleicht ist wirklich die Frage ob Oralsex ein wirklicher Sex ist, wichtiger als die soziale Ungerechtigkeit, die steigende Kriminalität und Naturkatastrophen.

John F. Kennedy ist jetzt Amerikas Nationalheld, Straßen und Plätze wurden nach ihm benannt. Es wurde ihm eine ganze Reihe Auszeichnungen verliehen. Mit seinem unermüdlichen Engagement hat er die damals katastrophale Kluft zwischen Armen und Reichen in Amerika verringert. Es hat aber auch solche gegeben, welche das alles irritiert hat. Es ist doch viel leichter, Arme und Unterdrückte auszurauben als Wohlhabende und Selbstbewusste.

Zur Zeit Kennedys – die Zeit der Studentendemonstrationen am Vorabend der sexuellen Revolution - konnten die Liebesaffären des Präsidenten kein ausreichender Grund für seine Amtsenthebung sein, sie hätten nicht die für seine Feinde nötige öffentliche Reaktion hervorgerufen. So wurde eine andere Methode gewählt – er wurde einfach ermordet. Jedoch hat die Praxis gezeigt, dass ein Mord dessen Auftraggebern zu viele Probleme bereitet. Als viel besser hat sich eine alte geprüfte Methode erwiesen: Leute mit Hilfe von Sex zu manipulieren. Um diese Waffe benutzen zu können, muss man zuerst mit der Liberalisierung von Sex aufhören. Man muss den Leuten erklären, dass Sex kein natürliches Gefühl und eine Glücksquelle ist, sondern etwas Unzüchtiges und Teuflisches. Natürlich gibt es in jeder Gesellschaft eine Gruppe von Leuten, für welche das Sexfreudegefühl fremd ist. Mit aktiver Unterstützung solcher Gruppen wird die Herrschaft der Doppelmoral in die Gesellschaft eingeführt. So werden Personen, die sonst nur Mitleid erwecken sollten, zu Vorbildern und fast schon Helden hochstilisiert und jene, die nicht nur außergewöhnliche Intelligenz, sondern auch eine überdurchschnittliche Sexualität haben, sind in einem erbitterten Konflikt mit der Doppelmoral. Diejenigen, welche auf Grund ihrer Ehrlichkeit und gesundem sexuellen Trieb dem aggressiven Puritanismus und der Doppelmoral nicht nachgeben können, landen häufig in psychiatrischen Anstalten.

Manipulieren des menschlichen Bewusstseins war immer eine der wichtigsten Besonderheiten von totalitären Regimen. Am besten gelingt es, wenn man einen grundlegenden natürlichen Instinkt, den sexuellen Trieb, ausnützt. In den USA wurden allmählich die Gesetze und die gesellschaftlichen Regeln geändert und jetzt ist Sex nach Ansicht der amerikanischen Massenmedien das größte Verbrechen, ein echtes Tabu. Ein Kompliment einer hübschen Frau gegenüber, wird als sexuelle Belästigung eingestuft. Eine freundliche Geste, einer Frau die Hand auf die Schulter zu legen, hat einigen Männern bereits Entschädigungen in Millionenhöhe „für zugefügten moralischen Schaden“ gekostet.

Wie sein großer Vorgänger John F. Kennedy, setzt auch Präsident Clinton die Politik des politischen und wirtschaftlichen Fortschritts fort. Auch er bemüht sich, die Armut in seinem Land zu bekämpfen. Das gefällt offensichtlich nicht allen. Es gibt keinen Zweifel, dass jemand die Macht übernehmen und Präsident Clinton als politische Figur vernichten wollte.

Ist es ethisch vertretbar, einen Gentleman zu zwingen, öffentlich Details über sein intimes Verhältnis mit einer Frau preiszugeben. Hätte Clinton den Forderungen, die die Mächtigen der Welt stellten, leichter nachgegeben, so hätte niemand den Ursprung des Flecks auf Lewinskys Kleid erfahren. Sogar für jemanden, der keinen Einblick hinter die Kulissen der Ereignisse hat, ist die sorgfältige Planung der ganzen Aktion verblüffend.

Der Autor dieses Artikels war oft in den USA und hat dieses Thema mit vielen Leuten besprochen. Auch jene, die bei der Präsidentenwahl nicht für Clinton gestimmt haben, waren über die gegen ihn geführte schmutzige Kampagne empört. Doch waren alle Bemühungen des Autors, einen diesbezüglichen Brief in der amerikanischen Presse zu veröffentlichen, vergeblich.

Vielleicht betrifft das nur die Europäer und die Amerikaner sind anderer Meinung? Falls nicht, dann trauen sie sich vielleicht einfach nicht, ihre Meinung in den Massenmedien zu veröffentlichen. Sollte auch das nicht stimmen und es liegt einfach an den amerikanischen Zeitungen, welche nicht bereit sind, die Briefe ihrer Mitbürger zu veröffentlichen, welche ihre Meinung nicht teilen, was ist dann mit der amerikanischen Presse los? Ist diese ganze schmutzige Geschichte nicht Zeugnis für den echten Zustand der Pressefreiheit in den USA?

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