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Wem dient die Nichtzulassung des UKRAIN?

Wem dient die Nichtzulassung des UKRAIN?

Zum ersten Mal wurde der Antrag auf die Zulassung von UKRAIN noch im Jahre 1976 gestellt, nachdem es bewiesen wurde, dass er selektive Wirkung besitzt, d. h. dass dieses Medikament nur die Krebszellen tötet, wobei die gesunden Zellen unbeschädigt bleiben (Brüller). Gemäß der damalig geltenden Gesetzlage sollte dieses Krebsmittel sofort registriert werden, da UKRAIN viel weniger toxisch als seine zugelassenen Ausgangsstoffe ist (http://www.ukrin.com/docs/1981-07-27-brief-zulassung-1981.pdf).  Bis heute ist aber die Zulassung nicht erteilt worden. Der Antrag wurde also vom Gesundheitsministerium abgelehnt, wonach dieser ablehnende Bescheid vom Verwaltungsgerichtshof  Wien wegen der Rechtswidrigkeit und Verletzung der Verfahrensvorschriften im Jahre 1996 abgelehnt wurde (http://www.ukrin.com/docs/im_namen_der_republik-1996.pdf).

Auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat im Jahre 2005 diese Nichtbearbeitung des Antrages auf die Zulassung des UKRAIN verurteilt (http://www.ukrin.com/docs/case_nowicky_austria.pdf).

1993 hat das Ministerium die Durchführung der klinischen Vergleichsstudien gefordert. Diese palliative Studie wurde gemäß dem von dem Ministerium bewilligten Protokoll durchgeführt (http://www.ukrin.com/docs/Arrouas.1993.pdf). Gemäß den Ergebnissen dieser Studie betrug die Lebensrate (nach 21 Monaten) der Patienten mit dem nicht-metastasierenden Kolonkarzinom in der Gruppe, die mit UKRAIN behandelt wurde, 78.6% und in der Kontrolgruppe – 33.3% (http://www.ukrin.com/docs/Susak_1996.pdf). Die Ergebnisse dieser Behandlung waren noch im Jahre 1996 veröffentlicht.

In Österreich sterben jährlich ca. 3000 Menschen an Kolonrektumkrebs, der zu den gefährlichsten Krebsarten gehört. Daher ist es ziemlich schwer zu verstehen, wieso bei solchen positiven Ergebnissen der Behandlung von Patienten mit UKRAIN mit dieser Krebsart, dieses Medikannet nicht zugelassen wurde und auch weiter nicht zugelassen wird.

In diesem Kontext sei es auch zu betonen, dass 1993 die Firma «Bristol Myers» den Antrag auf die Zulassung ihres Medikamentes gegen Krebs namens TAXOL in Österreich gestellt hat. Und erst fünf Monate danach hat dieses Krebsmittel die Zulassung erhalten, obwohl Österreich kein Ursprungsland für dieses Medikament war und keine Vergleichsstudien durchgeführt wurden. Bewiesen wurde nur eine hohe Toxizität dieses Medikamentes (http://www.ukrin.com.docs/Taxol_de_93.pdf).

Weiter, statt die Zulassung auf UKRAIN zu erteilen, wurden immer neue Forderungen gestellt, die eigentlich immer erfüllt waren.

Trotzdem ist die Zulassung für UKRAIN in Österreich bis heute nicht erteilt worden, obwohl Österreich Ursprungsland dieses Krebsmittels ist, und man hat Gefühl, dass die Zulassung bewusst verhindert wird, obwohl die Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit des Präparates bewiesen wurden (http://ukrin.com/de/wirksamkeit)