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Brief an Bundesminister für Gesundheit

An:      Hrn. Alois Stöger
Bundesminister für Gesundheit
Bundesministerium für Gesundheit
Radezkystrasse 2
1030 Wien, Österreich

Von:    Dr. Wassil Nowicky
Nowicky Pharma
Margaretenstr. 7
A-1040 Wien

Wien, am 21.01.10

Sehr geehrter Herr Bundesminister,

Ich bin Erfinder vom Krebsmittel UKRAIN (Australischer Patent No. 2001 2094/01), welches aus zwei zugelassenen Ausgangsstoffen, nämlich Thiotepa (http://www.ukrin.com/docs/USP_XXII.pdf) und Schöllkrautalkaloiden (http://www.ukrin.com/docs/Chel_majus.pdf) hergestellt wird.

Wie Sie der Entscheidung Nr. 34983/02 des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte vom 1. Februar 2005 entnehmen können, habe ich am 27. Juli 1981 den Antrag auf Zulassung meines Präparates UKRAIN gestellt (http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?item=1&portal=hbkm&action=html&highlight=Nowicky&sessionid=40878743&skin=hudoc-en). Nach der damals geltenden Gesetzlage - Spezialitätenordnung 1947, § 8, Z. 2 und 3 – sollte die Zulassung erteilt werden, da UKRAIN wirksam gegen Krebs ist (http://www.ukrain.ua/enclosures/nci_cell_line.pdf) und hat im Vergleich zu seinen Ausgangsstoffen folgende „Verbesserungen in therapeutischer Richtung“ (http://www.ukrin.com/docs/spezialitaetenordnung_1947.pdf):

Somit sollte UKRAIN problemlos zugelassen werden.

Wie sie der Filmdokumentation (http://www.ukrin.com/docs/TV-Report-ICTV.pdf) auf der beigelegten DVD entnehmen können, leben die ersten mit UKRAIN behandelten Patienten bereits mehr als 23 Jahre (http://ukrin.com/de/dickdarmkrebs, http://www.ukrin.com/beilagen/justizministerin/ludwig2.pdf). Eine Reihe von praktizierenden österreichischen Ärzten und Wissenschaftlern, die beeindruckt von den Behandlungsergebnissen mit UKRAIN waren, haben das Ministerium um ein beschleunigtes Verfahren für die Zulassung von UKRAIN ersucht (http://www.ukrin.com/de/tatsachen#klinischeanwendungen).
Trotzdem ist UKRAIN in Österreich als seinem Ursprungsland rechtswidrig in Folge Verletzung von Verfahrensvorschriften (http://www.ukrin.com/docs/im_namen_der_republik-1996.pdf) immer noch nicht zugelassen. Das gab den Anstoß zur Entstehung des Sachbuchs „Krebsmittel UKRAIN - Kriminalgeschichte einer Verhinderung“ von Dr. Eleonore Thun-Hohenstein (Molden Verlag, Wien, http://ukrin.com/de/buch, http://ukrin.com/en/book). Als Folge der Nichtzulassung werden die Kosten für die Behandlung mit UKRAIN von den Versicherungsanstalten nicht übernommen (www.ukrin.com/fall-hedwig-jakob).

Die Wirksamkeit (http://ukrin.com/de/wirksamkeit), Unbedenklichkeit (http://ukrin.com/de/unbedenklichkeit) und Qualität (http://www.ukrin.com/docs/USP_XXII.pdf, http://www.ukrin.com/docs/Chel_majus.pdf) von UKRAIN sind in zahlreichen Studien nachgewiesen.

In den Ländern, wo ich die Zulassungsanträge gestellt habe, wurden nach der Bewertung der Unterlagen bezüglich Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und Qualität die Zulassungen auch erteilt, wie z.B. in der Ukraine, Georgien, Mexiko (http://www.ukrin.com/docs/registrierung_vers5.pdf). UKRAIN hat auch den Orphan Drug status in den USA (http://www.ukrain.ua/enclosures/orphan_usa.pdf) und Australien (http://www.ukrain.ua/enclosures/orphan_australia.pdf) bekommen.

Trotz aller Ersuchen hat mein Rechtsanwalt bis heute keine Säumnisbeschwerde bei dem Verwaltungsgerichtshof eingereicht (http://www.ukrin.com/docs/hauer-saeumnisbeschwerde.pdf). Daher ersuche ich Sie, sehr geehrter Herr Bundesminister, die entsprechenden Anweisungen der Rechtsabteilung Ihres Ministeriums zu geben, um meinem Präparat gemäß der Gesetzlage zur Zeit der Antragsstellung die Zulassung zu erteilen.

Da es sich um eine Angelegenheit im öffentlichen Interesse handelt, werde ich mir erlauben, dieses Schreiben sowie Ihre geschätzte Antwort im Internet zu veröffentlichen.

Hochachtungsvoll,
Dr. Wassil Nowicky