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Brief an Bundeskanzler

Herrn
Bundeskanzler
Dr. Werner Faymann
Bundeskanzleramt

Ballhausplatz 2
1010 Wien

Wien, 26.8.2009

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

wie Sie dem beigelegten Fall Prof. Beger entnehmen können, haben Beamte der Gesundheitsbehörde die Bekanntgabe von Therapieergebnissen bei durchgeführten klinischen Studien mit Ukrain zu verhindern versucht – siehe Fakten Seite 21, Abs. 4.

Bei Anfragen seitens ausländischer Ärzte oder Patienten über Ukrain wurden von Beamten der Gesundheitsbehörde unwahre Behauptungen aufgestellt – siehe Fakten Seite 21, Abs.3.

Für die Herstellung von Ukrain konnte ich die Ausgangsstoffe nicht direkt, sondern nur über Strohmänner kaufen – siehe Fakten Seite 21, Abs.5.

Wenn ich bekanntgab, in welchen Unternehmen ich Ukrain herstellen ließ, hat man diese gezwungen, von mir Abstand zu nehmen – siehe Fakten Seite 21, Abs.6.

Man erteilte mir auch keine Einfuhrbewilligung für das Präparat für austherapierte Patienten – siehe Fakten Seite 11, Abs. 4.

Die Behörden haben den Wirksamkeitsnachweis von 200 Wissenschaftlern außer Achte gelassen.

Man negierte den Unbedenklichkeitsnachweis, auch wenn dieser von renommierten österreichischen Firmen wie Seibersdorf nach GLP erbracht wurde.

Die Gutachten über Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und Qualität von sechs Gutachtern wurden ebenso negiert.

Um einen ablehnenden Bescheid über die Zulassung von Ukrain geben zu können zog die Behörde unüblicherweise zwei weitere Gutachter bei, denen es nicht wichtig war, dass das Präparat  wirksam ist und mehr als 300 mal weniger toxisch als seine Ausgangsstoffe.

Als grotesk ist anzusehen, dass der ablehnende Bescheid damit begründet wurde, dass ich keine Strukturformel für den Komplex Ukrain vorgelegt habe. Jeder Chemiker weiß, dass es unmöglich ist, für einen Komplex eine Strukturformal zu erstellen, daher widerspricht diese Forderung jedweder Vernunft.

Gleichgültig, welche Unterlagen ich zur Verfügung stelle und welche Argumente ich auch vorbringe, alles wird abgelehnt.

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, wenn die österreichische Regierung kein Interesse an einem Medikament hat, welches austherapierten Kranken Hilfe bringen und auch einigen das Leben noch retten kann, dann lassen Sie mir dies bitte klar und deutlich wissen. Ich werde dann nicht mit meinem Kopf gegen die Wand rennen. Sollte doch ein Interesse bestehen, ersuche ich Sie die beigelegten Fakten von der Prokuratur und von der Staatsanwaltschaft prüfen zu lassen.

Da es sich um eine Angelegenheit im öffentlichen Interesse handelt, werde ich mir erlauben, dieses Schreiben sowie Ihre geschätzte Antwort im Internet zu veröffentlichen-

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Wassil Nowicky

Beilagen:
Fakten, Potential, Buch

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brief-bundeskanzler-2009-08-27.pdf30.96 KB